Live to tell
In der Schule am nächsten Tag, ging mir das Gespräch von Dan und seiner Mutter noch immer nicht aus dem Kopf und ich wollte mich von Dan nicht anquatschen lassen. Den Unterricht bekam ich auch kaum mit Sollte mich aber heute ein Lehrer bloß dumm angucken, konnte ich sicherlich für nichts garantieren. Der ganze Stoff rasselte an mir vorbei und mir kam es nur so vor als ob die Zeit doppelt so schnell verlief. Ich erwischte mich dabei, wie ich wieder und wieder drüber nach dachte und schließlich versuchte ich es einfach nur aus zu blenden.

Nach dem die Mittagspause anfing, machte ich mich auf den Weg. Bloß weg hier Ich brauch jetzt ein wenig Zeit für mich, kam es mir in den Sinn. Dan wartete schon am Ausgang auf mich, den ich schlicht weg ignorierte. Ich war zu sauer, um mich jetzt auch noch seinen Erklärungen hin zu geben. Chris und Luc hatte ich auch nirgendwo entdecken können. Gut so. Ich ging zum Imbiss, der 10 Minuten von hier entfernt war. Da hab ich dann wenigstens mal ein bisschen Zeit um alles noch mal Revue passieren zu lassen, dachte ich mir. In recht zügigen Schritten entfernte ich mich, unerlaubterweise von meinem heiß geliebten Schulgelände und mit mir ebenfalls Danyel.

Die ganze Zeit lief er mir hinterher und rief meinen Namen. Ich war schon kurz davor ihm an den Kopf zu knallen, dass ich nicht taub wäre und meinen namen auch kennen würde. Allerdings als er dann mit einem: „Es tut mir leid, was meine Mutter gesagt hat.“ Kam, reichte es mir. Wütend drehte ich mich um: „Es ist mir scheiß egal, was deine eingebildete Mutter von mir denkt“, warf ich ihm an den Kopf.

„Und warum rennst du dann vor mir weg? Ich dachte wir wären Freunde?“, kam von seiner Seite.

„Freunde? Ganz sicher nicht! Warum sollte ich mit dir befreundet sein? Wenn wir es wären, hättest du deiner Mutter auch...“ doch ich brach ab. Er sollte einfach nicht wissen wie sehr es mich verletzt hatte, dass er mich nicht mit einem Wort verteidigt hatte „Ach vergiss es!“ Soll er mal nach denken und selbst drauf kommen, das ich es scheiße fand, dass er nichts zu seiner Mutter entgegen zu setzten gehabt hatte. Ich drehte mich wieder um und ließ Dani eiskalt stehen. Soll es ihm doch leid tun, ich bin dort eh nicht Willkommen und er sagt noch nicht mal was zu seiner Mutter, was ist denn das für eine „Freundschaft“? Das kann er knicken!

Wütend bestellte ich mir Fish & Chips für meine paar Pfund, die ich noch dabei hatte und setzte mich auf einen der Hocker im Laden. Ich war der einzige Kunde im Laden. Die Imbiss-Tante guckte etwas entgeistert, weil ich wohl etwas zu laut geworden war und machte mir meine Bestellung fertig. „Stimmt was nicht?“, bohrt sie auch noch. „Es ist alles prima“, pamtpe ich zurück. Aber sie ließ sich nicht beirren und zwang mir ein Gespräch auf. „Wenn man drüber redet geht es einem meist besser.“, lockte sie mir meinen Frust raus. Ich will zwar nicht reden, aber vielleicht hilft es mir weiter, also erzählte ich ihr was vorgefallen war, ohne dabei direkt auf Dan ein zu gehen. Die Person die mich so Sauer gemacht hat…. Und die Mutter von ihr kann mich auch nicht…. Noch nicht mal verteidigt worden bin ich… Sie hatte keine Ahnung um wen es ging. Das erschien mir die leichteste Methode zu sein, um eine ehrliche und klare Antwort darauf zu bekommen, wie meine Situation ausschaut und wie man das noch in den Griff bekommt.

Sie überlegte kurz, machte ein paar mal „Hmm mhh“ und gab ihre Meinung ab. Ich stutzte, als die Antwort „Du bist total verknallt wie süß“, dabei raus kam. „So wie du das erzählst ist sie dir total wichtig und du regst dich drüber auf das du von ihr gar nicht verteidigt wurdest!“, ich konnte nicht sagen und hörte es mir nur an, was die kleine etwas ältere Frau von sich gab. „Die Mutter finde ich allerdings etwas zu hart in der heutigen Zeit. Es kann ja wohl jedem egal sein, aus welchen Verhältnissen man stammt… Hauptsache man hat sich gern und kommt mit einander klar! Du solltest dringend zu ihr hin gehen um alles zu klären. So etwas setzt man nicht einfach so aufs Spiel, okay?“ Ich sagte okay und will grade den Laden verlassen, als sie mich noch schnell fragt „Wie heisst die Kleine denn?“ Im raus gehen sagte ich in ihre Richtung, mit einer Fassungslosigkeit die ich von mir nicht kenne. „Danyel“, antwortete ich und verließ den Laden

Normalerweise hätte ich wieder zur Schule gemusst, doch ich war so perplex, das ich nach Hause gelaufen bin. Mich fragend, ob das sein kann? „Bin ICH verliebt?“ Bei Dan hatte ich schon festgestellt, dass ich gerne eine Beziehung hätte. Lag das an Dan, dass ich mich danach sehnte? Fühle ich mich zu ihm vielleicht wirklich hin gezogen? Und warum merke ich das selber nicht, sondern muss erst von einer Wildfremden drauf gestoßen werden. Den restlichen Tag dachte ich drüber nach was die Frau gesagt hatte und wie Dan mich im Stich gelassen hatte, als er mit seiner Mum sprach.
8.9.07 20:03
 
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