Live to tell
Am nächsten Morgen fühlte sich Danyel ausgelaugt und total übermüdet. Im ersten Moment wusste er nicht wieso und dann fielen ihm die Ereignisse der letzten Nacht wieder ein. Der Drang war groß sich wieder unter seiner Decke im Bett zu vergraben und einfach alles zu vergessen.

Eine Stunde später stieg er aus dem Wagen auf, schulterte seine Tasche und machte sich auf einen Tag gefasst, der nach seiner Meinung nur schrecklich werden konnte. Sein Blick wanderte zuerst über die ganzen Schüler und suchte nach Nathan, aber wie auch die Anrufe in der letzten Nacht verlief das Erfolglos. Seufzend machte er sich also auf dem Weg in den Unterrichtsraum.

Nathan saß wie immer auf seinem Platz und hatte den Kopf auf seinen verschränkten Armen liegen. Kurz überlegte er sich zu ihm zu setzen, aber unterließ es dann doch. Ein Gespräch über die Vorfälle von gestern wollte er lieber in Ruhe mit ihm führen und nicht vor der ganzen Klasse. Also setzte er sich wie üblich zu Jason, der ihn wie üblich überschwänglich begrüßte und wie sonst auch schaltete er ihn einfach aus.

Er konnte es kaum erwarten bis er Mittagspause hatte. Immerhin konnte er dann sicherlich Nathan alleine erwischen. Jedenfalls hoffte er, dass der Braunhaarige, dann den Raum mal verlassen würde.

Schließlich war es soweit und er folgte Nathan, der den Schulhof in Richtung eines kleinen Imbiss unweit von hier verließ. Drei- oder viermal rief er seinen Namen, bis er ihn durch seine schnellen Schritte einholen konnte.

„Hey Nathan, hast du mich nicht gehört?“, fragte Dan und wartete vergeblich eine Antwort ab. „Warum bist du gestern weg?“ bohrte er weiter, auch wenn er schon die Antwort kannte. Doch auch dazu sagte Nathan nichts. „Es tut mir leid, was meine Mutter gesagt hat“, sagte er schließlich und klang ehrlich geknickt. Nach seinen Worten blieb dann Nathan plötzlich stehen und sah ihn wütend an.

„Es ist mir scheissegal, was deine eingebildete Mutter von mir denkt“, sagte er eiskalt und seine Augen schienen Funken zu sprühen vor Wut. Dan wollte im ersten Moment seine Mutter verteidigen, aber nach deren Verhalten musste er ihm recht geben.

„Und warum rennst du dann vor mir weg? Ich dachte wir wären Freunde?“

„Freunde? Ganz sicher nicht! Warum sollte ich mit dir befreundet sein? Wenn wir es wären, hättest du deiner Mutter auch...“, regte sich Nathan auf und brach dann ab. „Vergiss es“, sagte er nur und ließ dann Dan wieder stehen.

Danyel war zu verletzt, um im ersten Moment zu reagieren und sah ihm nur stumm hinterher. Er konnte nicht verstehen, dass Nathan auf ihn sauer war. Was hatte er schon getan? Stink wütend ging er wieder in Richtung Schule.

„Gut, wenn er das meint, dann such ich mir halt eigene Freunde“, murmelte er mehr zu sich selbst. Und auch wenn er wusste, dass er es bereuen würde, nahm er eine der vielen Einladungen zu einem Clubabend von Jason schließlich an.
3.9.07 20:16
 
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