Live to tell
Wir landeten letztendlich bei einem drittklassigen Film und ich grübelte immer noch! Ich brauch endlich mal wieder ne Beziehung und das möglichst schnell. Ich werd mir irgendeine aus der Nachbarklasse schnappen, entschied ist und vertrieb den Gedanken vorerst auf den morgigen Tag.

Dan fand den Film ebenfalls nicht berauschend und holte mich aus meinen Gedanken, woraufhin wir noch ein wenig über den Film lästern konnten. Nach einiger Zeit stürmte seine Mutter ins Zimmer und holte Danyel raus. Oh Gott der Arme, was wohl passiert ist, dachte ich mir nur als ich an die von außen geschlossene Tür schlich. Ich hörte die Beiden reden… über Mich? Was soll denn das, warum zum Teufel macht mich die Mutter so schlecht. Nur weil ich kein Bonze aus der „Oberschicht“ bin? Ich kochte vor Wut als ich zusätzlich merkte das Dan mich nicht einmal versuchte zu verteidigen, schnappte mir meine Sachen und rannte einfach nur raus aus diesem Haus.

Draußen hielt die Limo, an der ich einfach vorbei stolperte und in Richtung Einfahrt hin fiel. Noch immer an dieses zermürbende Gefühl denkend, dass eine Erwachsene Person mich so schlecht machen konnte, lief ich einfach nur irgendwo hin. Ganz egal. Ich brauch jetzt Zeit zum Nachdenken.

Ich befand mich auf einem kleinen Patt, der nur wenig beleuchtet war, kramte meinem Mp³ Player hinaus, den ich mir von Julia aus meiner WG geliehen hatte und ging etwas ziellos vor mich hin. Es war nur ein Lied aufgespielt was ich die ganze Zeit hörn konnte ~Avril, When you´re Gone~. Ich sammelte meine ganzen Eindrücke, fragte mich immer wieder: „Warum kommt er mir nicht hinter her?“ Steht Dan etwa zu dem Zeug, was seine Mutter von sich gab? Das ganze Grübeln machte mich vollkommen Traurig und diese Schnulze in meinem Ohr verstärkte das ganze noch. Mittlerweile kam ich bei einer Unterführung an. Ich stieg hinunter und ließ mich auf den Kalten Boden fallen. Ich musste meine Gedanken ordnen und saß, in meine Jacke eingehüllt auf dem harten Stein, die mir wenigstens etwas Wärme spendete. Soll er doch auf seine dumme Mutter hörn, mir doch wurscht, ich brauch den nicht.

Irgendwann spät am Abend rüttelte ich mich auf, um nach Hause zu wandern, mich auf zu wärmen und zu versuchen nicht mehr dran zu denken. Einfach nur ins Bett und ausschlafen. Dieses Mal saß die alte Gewitterhexe am Küchentisch und wartete nicht auf mich, sondern auf jemand anderen aus der WG, schließlich war ich abgemeldet, aber das hinderte sie nicht mir irgendwelche Anschuldigungen zu machen, die ich einfach ignorierte. Ich schleppte meinen vom typisch englischen Wetter klamm gewordenen Körper die Treppe hoch und zog mich erst einmal aus. Die nassen Sachen schmiss ich in irgendeine Ecke, wo sie vor sich hi stinken konnten. Noch immer total fertig vom heutigen Tag legte ich mich ins Bett und schlief mit einem Player-Knopf im Ohr ein.

Ich träumte ausgerechnet von Danyel, wie er sich mit seiner Mutter auf eine Seite stellte, was ich von ihm gar nicht kannte und konnte ihre Blicke spüren wie sie mich nieder machten und was ich denn für ein ASSIE sei, einer der nichts kann. Ich beließ es bei der Tatsache und nahm mir nur noch das Ziel irgendein Mädchen auf zu reißen ganz egal wer, zum ab reagieren halt!
1.9.07 22:20
 
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