Live to tell
Dan hatte das Gefühl, dass Eliza’s Frage in seinem Kopf wieder und wiederhallte. Bist du schwul bist du schwul bistduschwul? Im gleichen Moment schaute er um sich und fühlte sich von allen Leuten auf der Straße beobachtet. Was eigentlich Unsinn war, denn weder hatte sie die Frage geschrien, noch war jemand in ihrer Nähe gewesen.

„Tut mir leid“, hörte er sie sagen und wie betäubt nahm er die Tüten an sich, die sie ihm in die Hand drückte. Er hatte sie wohl bei dem Schock fallen lassen. Danyel ging gar nicht auf die Entschuldigung ein, sondern sah sie entgeistert an.

„W-wie k-ko-kommst d-du d-da-darauf, d-das…“, er brach ab, als er merkte das er nicht mal ein Wort richtig aussprachen konnte und ließ sich von ihr auf eine Parkbank führen, die gerade von einem älteren Pärchen geräumt wurde.

„Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, es geht mich nichts an. Du musst die Frage auch nicht beantworten“, redete sie weiter, während sie sich setzten. Dan nahm sie noch immer nicht richtig wahr. In seinem Inneren drehte sich einfach alles.

Natürlich war er schwul, aber war es schon so offensichtlich, dass eine für ihn eigentlich Fremde es war genommen hatte? Aber wenn sie es wusste, wussten es dann nicht alle? Wobei ihm ‚alle‘ vollkommen egal war und nur… Leise seufzte er auf und fuhr sich mit einer Hand durch seine blonden Haare.

„Wirke ich so?“ murmelte er mehr zu sich selbst, als dass er es zu Eliza sagte.

„Wirkst du wie was? Als würdest du auf Jungs stehen?“ Auf die Frage hin nickte Dan nur. „Ach quatsch! Es gibt dafür kein typisches Verhalten. Wenn man von manchen Leuten allerdings ausgeht, dann würdest du Röcke tragen, dich Schminken, deine Lieblingsfarbe wäre pink und du würdest alles einfach ‚fabulös‘ finden.“

„Aber du…“

„Wie ich dann darauf komme? Na ja, jedes Mädchen wünscht sich so einen besten Freund“, erwiderte sie keck und Dan begann lauthals zu lachen. Diesmal allerdings warf man ihm merkwürdige Blicke zu.

„Oh Gott, du und Mari würdet euch wirklich gut verstehen. Sie hat genau das gleiche zu mir gesagt, als ich mich geoutet hatte.“ Mit einem Mal war die Spannung und Nervosität bei dem Blonden verschwunden und den restlichen Nachmittag verbrachten sie entspannt damit noch einiges ihres ‚hart verdienten‘ Taschengeldes zu verprassen.


Zu Hause war Danyel gerade dabei die Einkäufe in seinem bereits gut gefüllten Kleiderschrank zu verpacken, als sich Nathan meldete. Das überraschte ihn nun schon sehr, da er tagsüber nicht besonders munter gewirkt hatte. Kurz entschlossen lud er ihn erneut ein bei ihm zu Schlafen und auch wenn er Nat was anderes gesagt hatte, so fiel ihm noch nichts ein, was sie machen konnten.

„Letztendlich würde eine meiner Spielkonsolen wohl herhalten müssen“, murmelte er zu sich selbst und räumte den Rest weg. Dann machte er sich an die wenigen Hausaufgaben, die er auf hatte, damit sie den restlichen Abend genießen konnten.
12.8.07 20:15
 
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