Live to tell
Nach dem Wochenende, wobei ich trotz dem viiiieeeelen Schlaf am Sonntag noch immer die Auswirkungen spürte, wachte ich total zerknittert auf und suchte meinen Wecker, der irgendwo im Zimmer begraben lag und einen Heiden-Lärm von sich gab. Ich hatte ihn die letzten Male durchs Zimmer gepfeffert, als er den Terrorauftrag ~mich zu wecken~ ausführen wollte. Schließlich fand ich ihn unter ein paar dreckigen Shirts und stellte ihn mit Wut im Bauch aus. Ich wollte noch weiter schlafen! Die Uhrzeit sagte mir, dass ich zwar nicht verschlafen hatte, aber ein paar weitere Minuten in den Kissen konnte ich mir auch nicht erlauben.

„Luc? Schläfst du etwa noch? Beeil dich du hast nicht mehr viel Zeit!“ wollte ich Lucas telefonisch nach meinem Erwachen informieren, dass heute Schule ist. „Wer sollte mir sonst meine Krawatte binden“, sagte ich übertrieben fröhlich in den Hörer, als er ein paar Mal gesagt hatte, „Lass mich, ich schwänze heute.“ Doch er ließ sich nicht überzeugen und ich gab schließlich auf.

Meine Sachen anziehend hüpfte ich im Zimmer rum und musste schwer aufpassen, dass ich beim zweiten Hosenbein nicht auf die Nase fiel. Ich musste wohl einen meiner Betreuer fragen, ob er mir das olle Ding binden konnte, wozu ich dann wenig später Tobi überzeugen konnte. Er wohnte seit kurzem als Betreuer bei uns und bisher schien er recht cool zu sein. Nach dem ganzen Fertigmachen und Frühstücken, rannte ich zum Bus, da ich mittlerweile doch spät dran war. Geholfen hatte das ganze Manöver nix, denn verpasst hatte ich ihn dennoch. Jetzt blieb mir nur noch der nächste Bus, welcher einen Umweg über ein paar Sonderschulen machte. Demnach waren darin auch einige Spacken, die ich noch von der Grundschule kannte und nie wiedersehen wollte. Mist, und jetzt saß ich zwischen ihnen.

„Hey Nathan, wie gez wie steht’s, Alter?“ kam es beim schon beim Einsteigen aus einigen Richtungen, aber ich tat so als wäre mein Mp3 Player an, den ich zuvor noch in meine Ohren gesteckt hatte, und würde mich das alles überhören lassen. Wortlos ließ ich mich auf einem Platz nieder und verschwand in meinen Gedanken, dabei hoffend, dass keiner sich zu mir setzen würde oder nur ansprechen. Die meisten von ihnen meinten diese Nettigkeits-Floskel wie „Hay mein alter, wie gez?“ nicht gerade im Guten und hatten, heute wie damals einen rigorosen Hass auf mich. Ich wusste das es totale Assis waren und wollte so schnell wie möglich zu meiner Schule kommen, denn denen würde ich so ziemlich alles zu trauen.

Am Schulgrundstuck konnte ich von weiten schon Dany zusammen mit Jason entdecken, wobei ersterer total genervt schien. Total geschafft und mit schläfrigen Augen ging ich zu ihm und wurde mit einem freudigen „Wie siehst du denn aus?“ begrüßt, was meinen Start in den Tag perfekt machte. Am liebsten hätte ich es in dem Moment Lucas gleich gemacht und weiter unter meiner Decke mich verkrochen. Aber das geht nun nicht mehr und ich war mir sicher ich würde den Schlaf im Unterricht nachholen können. Abwinkend und leicht Dany mit zerrend, damit er von Jason weg käme, ging ich in die Klasse, wo ich mein Kopf nur noch auf den Tisch legte um die… Wie sagt man? ‚Entspannungsübungen; durch zu führen. Dan setze sich auf seinen Platz und ließ mich in Ruhe. Er hatte wohl gemerkt das ich mit allem fertig war.

Ich hatte noch ein paar Minuten bis die Stunde anfing, da der Bus einen kürzeren weg fuhr, hatte ich viel Zeit eingespart, doch trotzdem würde ich ihn weiterhin so gut es geht meiden. Mit einem „Guten Morgen allerseits“ wurde ich schließlich von der Lehrerin aus meinen Träumen gerissen.
16.4.07 17:16
 
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