Live to tell
Viel Spaß mit dem letzten Chap!! Sry es geht nicht weiter


Am nächsten Morgen in der Schule, hatte ich immer noch alles vor Augen und von Dan ließ ich mich nicht mehr anquatschen. Den Unterricht bekam ich wie meistens auch nicht mit, nur würde mich heute ein Lehrer bloß dumm angucken, könnte ich für nichts garantieren. Der ganze Stoff rasselte an mir vorbei und mir kam es nur so vor als ob die Zeit doppelt so schnell verläuft. Ich erwischte mich dabei, wie ich wieder und wieder drüber nach dachte und schließlich versuchte ich es einfach nur aus zu blenden.

Nach dem die Mittagspause anfing, machte ich mich auf den Weg. Bloß weg hier Ich brauch jetzt ein wenig Zeit für mich, kam es mir in den Sinn. Dan wartete schon am Ausgang auf mich, den ich schlicht weg ignorierte. Ich bin zu sauer, um mich jetzt auch noch seinen Erklärungen hin zu geben. Chris und Luc hatte ich auch nirgendwo entdecken können. Gut so. Ich ging zum Snack-laden 10 Minuten von hier. Da hab ich dann wenigstens mal ein bisschen Zeit um alles noch mal Revue passieren zu lassen. In recht zügigen schritten entfernte ich mich, unerlaubterweise von meinem heiß geliebten Schulgelände und mit mir ebenfalls Danyel.

Er rief mir den ganzen weg lang hinter her. „bleib doch stehen“ „warte mal“ „es tut mir leid“ ich hab einfach keine Lust zu ihm hin zu gehen und mit ihm drüber zu reden, doch jedes mal als er zu mir hin spricht kam alles erneut hoch und macht mich nur rasender als ich eh schon bin. „Es tut mir leid, was meine Mutter gesagt hat.“ , boooor nun reicht es, drehe ich mich wütend um. „Es ist mir scheiß egal, was deine eingebildete Mutter von mir denkt“ warf ich ihm an den Kopf. „Und warum rennst du dann vor mir weg? Ich dachte wir wären Freunde?“, kam von seiner Seite, „Freunde? Ganz sicher nicht! Warum sollte ich mit dir befreundet sein? Wenn wir es wären, hättest du deiner Mutter auch...“ „Ach vergiss es“, Soll er mal nach denken und selbst drauf kommen, das ich es scheiße fand, dass er nichts zu seiner Mutter entgegen zu setzten gehabt hatte. Ich drehte mich wieder um und ließ Danyi total am Boden zerstört, eiskalt stehen. Soll es ihm Leid tun, ich bin dort eh nicht Willkommen und er sagt noch nicht mal was zu seiner Mutter, was ist denn das für eine „Freundschaft“, kann er knicken!

Wütet bestelle ich mir eine Pommes, für meine paar Pfund die ich noch dabei hab und setze mich auf einen der Hocker im Laden. Sonst ist niemand dort, Die Imbiss-Tante guckte etwas entgeistert, weil ich wohl etwas zu laut geworden bin und machte mir meine Bestellung fertig. „Stimmt was nicht?“, bohrt sie auch noch. „Es ist alles prima“, Pampe ich zurück. Aber die ließ sich nicht beirren und zwang mir ein Gespräch auf. „Wenn man drüber redet geht es einem meist besser.“, lockte sie mir meinen Frust raus. Ich will zwar nicht reden, aber vielleicht hilft es mir weiter, also erzählte ich ihr was vorgefallen war, ohne dabei direkt auf Dan ein zu gehen. Die Person die mich so Sauer gemacht hat…. Und die Mutter von der Person kann mich auch nicht…. Noch nicht mal verteidigt worden bin ich… Sie hatte keine Ahnung um wen es geht, das erschien mir die leichteste Methode zu sein, um eine erliche und klare Antwort darauf zu bekommen, wie meine Situation ausschaut und wie man das noch in den Griff bekommt.

Sie überlegte kurz, machte ein paar mal Hmm mhh und gab ihr Resümee ab. Ich stutzte, als die Antwort „Du bist total verknallt wie süß“, dabei raus kam. „So wie du das erzählst ist sie dir total wichtig und du regst dich drüber auf das du von ihr gar nicht verteidigt wurdest!“, ich konnte nicht sagen und hörte es mir nur an, was die kleine etwas ältere Frau von sich gab. „Die Mutter finde ich allerdings etwas zu hart in der heutigen Zeit. Es kann ja wohl jedem egal sein, aus welchen Verhältnissen man stammt.“ „Hauptsache man hat sich gern und kommt mit einander klar!“, „Du solltest dringend zu ihr hin gehen um alles zu klären. Sowas setzt man nicht einfach so aufs Spiel, okay?“ Ich sagte okay und will grade den Laden verlassen, als sie mich noch schnell fragt „Wie ist den der Name?“ Im raus gehen sagte ich in ihre Richtung, mit einer Fassungslosigkeit die ich von mir nicht kenne. „Dannyel“. Schnell drehte ich mich weg, dieses Gespräch war beendet!

Normalerweise hätte ich wieder zur Schule gemusst, doch ich war so perplex, das ich nach Hause gelaufen bin. Mich fragend, ob das sein kann? „Bin ICH verliebt?“ Bei Dan hatte ich schon festgestellt, das ich gerne eine Beziehung hätte, lag das an Dan, dass ich mich danach sehnte? Fühle ich mich ihm vielleicht wirklich hin gezogen? Und warum merke ich das selber nicht, sondern muss erst von einer Wild fremden drauf gestoßen werden. Den restlichen Tag dachte ich drüber nach was die Frau gesagt hatte und wie Dan mich im Stich gelassen hatte, als er mit seiner Mum sprach.
Nathan am 17.7.08 16:27


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Jason war ein Volldepp und seine Freunde standen ihm da in nichts nach, dachte sich Danyel als er die Truppe an der Bar beobachtete. Von Anfang an hatte er natürlich gewusst, dass es ein Fehler war hierher zu kommen, aber doch noch gehofft wenigstens einen Funken an Spass zu haben.

Aber statt die Musik zu geniessen, ein wenig zu tanzen und vielleicht doch ein Bier abzugreifen, bei einem nicht zu vorsichtigen Barmann, war der Abend der reinste Reinfall.

Bei dem Club von Jasons Vater handelte es sich um einen ziemlich verkommenen Schuppen und der einzige Grund, warum so viele Leute hier her kamen und auch Jason geradezu anhimmelten, war dass Minderjährige wirklich einfach an Alkohol kamen. Einzig allein einen Wink von Jason bedurfte es und der Barman, der aussah, als würde in seinem Bauch sich ein ganzen Bierfass befinden, schob einem Wodka, Whiskey oder auch jeden anderen Wunsch über die Theke.

Das alles sorgte für Dan ja noch nicht für einen Reinfall. Immerhin war sogar die Musik gar nicht so übel, auch wenn es nicht unbedingt sein Fall war. Wiederlich dagegen empfand er die Einrichtung bei der man nicht einmal ansatzweise von Design sprechen konnte. Die Wände hätten bei der abgeblätterten Farbe schon vor mindestens 10 Jahren einen Anstrich gebrauchen können, die Stühle und Tische waren ein Sammelsurium von der Strasse und auf dem Boden befanden sich mit Sicherheit mehr alkoholische Getränke, als in den Gläsern der Gäste.

Am schlimmsten empfand Dan aber die Freunde von Jason und den 'Gastgeber' selbst. Den ganzen Abend schon machten sie abwertende Bemerkungen über jeden Gast, spielten sich als die Besten und Tollsten auf und Jason befehligte die Türsteher immer mal wieder aus langeweile einen der Besucher des Clubs auf die Strasse zu setzen.

Nach einer halben Stunde bereits hatte Dan genug, entfernte sich von der Truppe und überlegte den Weg nach Hause aufzunehmen.

"Hey, gehörst du nicht auch zu der Truppe vom Papasöhnchen", hörte er eine Stimme neben sich. Er wandt sich zu ihr und blickte direkt in die grünen Augen eines jungen Mannes. Vom Aussehen her, schätzte Dan ihn auf ungefähr 18 oder 19 Jahren, er hatte schwarze Haare und wirkte irgendwie geheimnisvoll auf den Blonden. Seine Kleidung kam auch hauptsächlich aus Designerläden und er schien irgendwie noch weniger hier her zu passen.

Schliesslich wurde Dan sich wieder der Frage bewusst und gab ein ziemlich mürrisches "Leider" von sich mit dem Blick auf Jason und seinen Freunden.

"Ich bin Thomas", stellte sich der schwarzhaarige vor, der offenbar mit der Antwort zufrieden schien.

"Danyel", erwiderte er nur und ließ seinen Blick abgewandt von dem anderen.

"Kann ich dir einen Drink ausgeben?" fragte Thomas und Dan zuckte nur mit den Schultern. Im nächste Moment verschwand der Typ und ließ Dan wieder allein. In ihm drängte sich der Gedanke nach oben zu verschwinden und zwar so schnell wie möglich, aber sich erklären warum konnte er nicht. Statt dessen also blieb er stehen und wartete bis Thomas mit zwei gefüllten Gläsern zurück kam.

"Ein Idiot, nicht wahr?" fragte Mike und deutete auf Jason.

"Ein Angeber und totaler Looser würde ich eher sagen."

"Bin froh, dass das nicht in der Familie liegt. Mein kleiner Bruder übertreibt halt mal gerne." Dan, der gerade den ihn überreichten Drink zum Mund führen wollte, ließ das Glas sinken und schaute etwas geknickt zu dem Älteren.

"Ähm, ich meinte, dass...", versuchte er sich zu rechtfertigen, aber Thomas winkte ab.

"Vergiß es, hast ja recht", erwiderte der Schwarzhaarige schmunzelnd. "Wobei", begann er und seine Augen hatten ein gewisses Glitzern. "ich denke für diese kleine Beleidigung meiner Familienehre, solltest du mich dich zum Essen einladen lassen."

"Du meinst wie ein Date?" fragte Dan und sah ihn mit aufgerissenen Augen an.

"Jep, es sei denn mein Radar hat versagt. Also, was sagst du?"

Danyels Gedanken wanderten kurz zu Nathan und seinen Worten die noch immer in seinen Ohren klangen. Mit dem Blick nach vorne und leicht gestraffter Haltung sagte er schliesslich "Ja."
Danyel am 8.10.07 22:30


In der Schule am nächsten Tag, ging mir das Gespräch von Dan und seiner Mutter noch immer nicht aus dem Kopf und ich wollte mich von Dan nicht anquatschen lassen. Den Unterricht bekam ich auch kaum mit Sollte mich aber heute ein Lehrer bloß dumm angucken, konnte ich sicherlich für nichts garantieren. Der ganze Stoff rasselte an mir vorbei und mir kam es nur so vor als ob die Zeit doppelt so schnell verlief. Ich erwischte mich dabei, wie ich wieder und wieder drüber nach dachte und schließlich versuchte ich es einfach nur aus zu blenden.

Nach dem die Mittagspause anfing, machte ich mich auf den Weg. Bloß weg hier Ich brauch jetzt ein wenig Zeit für mich, kam es mir in den Sinn. Dan wartete schon am Ausgang auf mich, den ich schlicht weg ignorierte. Ich war zu sauer, um mich jetzt auch noch seinen Erklärungen hin zu geben. Chris und Luc hatte ich auch nirgendwo entdecken können. Gut so. Ich ging zum Imbiss, der 10 Minuten von hier entfernt war. Da hab ich dann wenigstens mal ein bisschen Zeit um alles noch mal Revue passieren zu lassen, dachte ich mir. In recht zügigen Schritten entfernte ich mich, unerlaubterweise von meinem heiß geliebten Schulgelände und mit mir ebenfalls Danyel.

Die ganze Zeit lief er mir hinterher und rief meinen Namen. Ich war schon kurz davor ihm an den Kopf zu knallen, dass ich nicht taub wäre und meinen namen auch kennen würde. Allerdings als er dann mit einem: „Es tut mir leid, was meine Mutter gesagt hat.“ Kam, reichte es mir. Wütend drehte ich mich um: „Es ist mir scheiß egal, was deine eingebildete Mutter von mir denkt“, warf ich ihm an den Kopf.

„Und warum rennst du dann vor mir weg? Ich dachte wir wären Freunde?“, kam von seiner Seite.

„Freunde? Ganz sicher nicht! Warum sollte ich mit dir befreundet sein? Wenn wir es wären, hättest du deiner Mutter auch...“ doch ich brach ab. Er sollte einfach nicht wissen wie sehr es mich verletzt hatte, dass er mich nicht mit einem Wort verteidigt hatte „Ach vergiss es!“ Soll er mal nach denken und selbst drauf kommen, das ich es scheiße fand, dass er nichts zu seiner Mutter entgegen zu setzten gehabt hatte. Ich drehte mich wieder um und ließ Dani eiskalt stehen. Soll es ihm doch leid tun, ich bin dort eh nicht Willkommen und er sagt noch nicht mal was zu seiner Mutter, was ist denn das für eine „Freundschaft“? Das kann er knicken!

Wütend bestellte ich mir Fish & Chips für meine paar Pfund, die ich noch dabei hatte und setzte mich auf einen der Hocker im Laden. Ich war der einzige Kunde im Laden. Die Imbiss-Tante guckte etwas entgeistert, weil ich wohl etwas zu laut geworden war und machte mir meine Bestellung fertig. „Stimmt was nicht?“, bohrt sie auch noch. „Es ist alles prima“, pamtpe ich zurück. Aber sie ließ sich nicht beirren und zwang mir ein Gespräch auf. „Wenn man drüber redet geht es einem meist besser.“, lockte sie mir meinen Frust raus. Ich will zwar nicht reden, aber vielleicht hilft es mir weiter, also erzählte ich ihr was vorgefallen war, ohne dabei direkt auf Dan ein zu gehen. Die Person die mich so Sauer gemacht hat…. Und die Mutter von ihr kann mich auch nicht…. Noch nicht mal verteidigt worden bin ich… Sie hatte keine Ahnung um wen es ging. Das erschien mir die leichteste Methode zu sein, um eine ehrliche und klare Antwort darauf zu bekommen, wie meine Situation ausschaut und wie man das noch in den Griff bekommt.

Sie überlegte kurz, machte ein paar mal „Hmm mhh“ und gab ihre Meinung ab. Ich stutzte, als die Antwort „Du bist total verknallt wie süß“, dabei raus kam. „So wie du das erzählst ist sie dir total wichtig und du regst dich drüber auf das du von ihr gar nicht verteidigt wurdest!“, ich konnte nicht sagen und hörte es mir nur an, was die kleine etwas ältere Frau von sich gab. „Die Mutter finde ich allerdings etwas zu hart in der heutigen Zeit. Es kann ja wohl jedem egal sein, aus welchen Verhältnissen man stammt… Hauptsache man hat sich gern und kommt mit einander klar! Du solltest dringend zu ihr hin gehen um alles zu klären. So etwas setzt man nicht einfach so aufs Spiel, okay?“ Ich sagte okay und will grade den Laden verlassen, als sie mich noch schnell fragt „Wie heisst die Kleine denn?“ Im raus gehen sagte ich in ihre Richtung, mit einer Fassungslosigkeit die ich von mir nicht kenne. „Danyel“, antwortete ich und verließ den Laden

Normalerweise hätte ich wieder zur Schule gemusst, doch ich war so perplex, das ich nach Hause gelaufen bin. Mich fragend, ob das sein kann? „Bin ICH verliebt?“ Bei Dan hatte ich schon festgestellt, dass ich gerne eine Beziehung hätte. Lag das an Dan, dass ich mich danach sehnte? Fühle ich mich zu ihm vielleicht wirklich hin gezogen? Und warum merke ich das selber nicht, sondern muss erst von einer Wildfremden drauf gestoßen werden. Den restlichen Tag dachte ich drüber nach was die Frau gesagt hatte und wie Dan mich im Stich gelassen hatte, als er mit seiner Mum sprach.
Nathan am 8.9.07 20:03


Am nächsten Morgen fühlte sich Danyel ausgelaugt und total übermüdet. Im ersten Moment wusste er nicht wieso und dann fielen ihm die Ereignisse der letzten Nacht wieder ein. Der Drang war groß sich wieder unter seiner Decke im Bett zu vergraben und einfach alles zu vergessen.

Eine Stunde später stieg er aus dem Wagen auf, schulterte seine Tasche und machte sich auf einen Tag gefasst, der nach seiner Meinung nur schrecklich werden konnte. Sein Blick wanderte zuerst über die ganzen Schüler und suchte nach Nathan, aber wie auch die Anrufe in der letzten Nacht verlief das Erfolglos. Seufzend machte er sich also auf dem Weg in den Unterrichtsraum.

Nathan saß wie immer auf seinem Platz und hatte den Kopf auf seinen verschränkten Armen liegen. Kurz überlegte er sich zu ihm zu setzen, aber unterließ es dann doch. Ein Gespräch über die Vorfälle von gestern wollte er lieber in Ruhe mit ihm führen und nicht vor der ganzen Klasse. Also setzte er sich wie üblich zu Jason, der ihn wie üblich überschwänglich begrüßte und wie sonst auch schaltete er ihn einfach aus.

Er konnte es kaum erwarten bis er Mittagspause hatte. Immerhin konnte er dann sicherlich Nathan alleine erwischen. Jedenfalls hoffte er, dass der Braunhaarige, dann den Raum mal verlassen würde.

Schließlich war es soweit und er folgte Nathan, der den Schulhof in Richtung eines kleinen Imbiss unweit von hier verließ. Drei- oder viermal rief er seinen Namen, bis er ihn durch seine schnellen Schritte einholen konnte.

„Hey Nathan, hast du mich nicht gehört?“, fragte Dan und wartete vergeblich eine Antwort ab. „Warum bist du gestern weg?“ bohrte er weiter, auch wenn er schon die Antwort kannte. Doch auch dazu sagte Nathan nichts. „Es tut mir leid, was meine Mutter gesagt hat“, sagte er schließlich und klang ehrlich geknickt. Nach seinen Worten blieb dann Nathan plötzlich stehen und sah ihn wütend an.

„Es ist mir scheissegal, was deine eingebildete Mutter von mir denkt“, sagte er eiskalt und seine Augen schienen Funken zu sprühen vor Wut. Dan wollte im ersten Moment seine Mutter verteidigen, aber nach deren Verhalten musste er ihm recht geben.

„Und warum rennst du dann vor mir weg? Ich dachte wir wären Freunde?“

„Freunde? Ganz sicher nicht! Warum sollte ich mit dir befreundet sein? Wenn wir es wären, hättest du deiner Mutter auch...“, regte sich Nathan auf und brach dann ab. „Vergiss es“, sagte er nur und ließ dann Dan wieder stehen.

Danyel war zu verletzt, um im ersten Moment zu reagieren und sah ihm nur stumm hinterher. Er konnte nicht verstehen, dass Nathan auf ihn sauer war. Was hatte er schon getan? Stink wütend ging er wieder in Richtung Schule.

„Gut, wenn er das meint, dann such ich mir halt eigene Freunde“, murmelte er mehr zu sich selbst. Und auch wenn er wusste, dass er es bereuen würde, nahm er eine der vielen Einladungen zu einem Clubabend von Jason schließlich an.
Danyel am 3.9.07 20:16


Wir landeten letztendlich bei einem drittklassigen Film und ich grübelte immer noch! Ich brauch endlich mal wieder ne Beziehung und das möglichst schnell. Ich werd mir irgendeine aus der Nachbarklasse schnappen, entschied ist und vertrieb den Gedanken vorerst auf den morgigen Tag.

Dan fand den Film ebenfalls nicht berauschend und holte mich aus meinen Gedanken, woraufhin wir noch ein wenig über den Film lästern konnten. Nach einiger Zeit stürmte seine Mutter ins Zimmer und holte Danyel raus. Oh Gott der Arme, was wohl passiert ist, dachte ich mir nur als ich an die von außen geschlossene Tür schlich. Ich hörte die Beiden reden… über Mich? Was soll denn das, warum zum Teufel macht mich die Mutter so schlecht. Nur weil ich kein Bonze aus der „Oberschicht“ bin? Ich kochte vor Wut als ich zusätzlich merkte das Dan mich nicht einmal versuchte zu verteidigen, schnappte mir meine Sachen und rannte einfach nur raus aus diesem Haus.

Draußen hielt die Limo, an der ich einfach vorbei stolperte und in Richtung Einfahrt hin fiel. Noch immer an dieses zermürbende Gefühl denkend, dass eine Erwachsene Person mich so schlecht machen konnte, lief ich einfach nur irgendwo hin. Ganz egal. Ich brauch jetzt Zeit zum Nachdenken.

Ich befand mich auf einem kleinen Patt, der nur wenig beleuchtet war, kramte meinem Mp³ Player hinaus, den ich mir von Julia aus meiner WG geliehen hatte und ging etwas ziellos vor mich hin. Es war nur ein Lied aufgespielt was ich die ganze Zeit hörn konnte ~Avril, When you´re Gone~. Ich sammelte meine ganzen Eindrücke, fragte mich immer wieder: „Warum kommt er mir nicht hinter her?“ Steht Dan etwa zu dem Zeug, was seine Mutter von sich gab? Das ganze Grübeln machte mich vollkommen Traurig und diese Schnulze in meinem Ohr verstärkte das ganze noch. Mittlerweile kam ich bei einer Unterführung an. Ich stieg hinunter und ließ mich auf den Kalten Boden fallen. Ich musste meine Gedanken ordnen und saß, in meine Jacke eingehüllt auf dem harten Stein, die mir wenigstens etwas Wärme spendete. Soll er doch auf seine dumme Mutter hörn, mir doch wurscht, ich brauch den nicht.

Irgendwann spät am Abend rüttelte ich mich auf, um nach Hause zu wandern, mich auf zu wärmen und zu versuchen nicht mehr dran zu denken. Einfach nur ins Bett und ausschlafen. Dieses Mal saß die alte Gewitterhexe am Küchentisch und wartete nicht auf mich, sondern auf jemand anderen aus der WG, schließlich war ich abgemeldet, aber das hinderte sie nicht mir irgendwelche Anschuldigungen zu machen, die ich einfach ignorierte. Ich schleppte meinen vom typisch englischen Wetter klamm gewordenen Körper die Treppe hoch und zog mich erst einmal aus. Die nassen Sachen schmiss ich in irgendeine Ecke, wo sie vor sich hi stinken konnten. Noch immer total fertig vom heutigen Tag legte ich mich ins Bett und schlief mit einem Player-Knopf im Ohr ein.

Ich träumte ausgerechnet von Danyel, wie er sich mit seiner Mutter auf eine Seite stellte, was ich von ihm gar nicht kannte und konnte ihre Blicke spüren wie sie mich nieder machten und was ich denn für ein ASSIE sei, einer der nichts kann. Ich beließ es bei der Tatsache und nahm mir nur noch das Ziel irgendein Mädchen auf zu reißen ganz egal wer, zum ab reagieren halt!
Nathan am 1.9.07 22:20


Beim Spielen war er nicht ganz bei der Sache und auch wenig später, als sie sich wahrlos einen Film rausgesucht hatten, waren seine Gedanken noch beim Nachmittag mit Eliza. Ihn beschlich dabei einfach die Angst, dass man es ihm ansehen konnte. Sein Blick wanderte kurz zu Nathan und er fragte sich, was dieser von ihm dachte. Und als würde er damit nicht so offensichtlich wirken, setzte er sich ‚cool‘ – wie er es bei Nathans Freunden im Kino gesehen hatte – in die Sofaecke und sah nur noch auf den Bildschirm, wobei er eigentlich nichts wirklich mitbekam.

„Bist du okay?“ fragte Nat neben ihm und knabberte dabei gleichzeitig ein paar Chips, die Dan vor Beginn des Filmabends besorgt hatte. Sich etwas ertappt fühlend, nickte Danyel nur und murmelte etwas von ‚langweiliger Film‘. Zu seinem Glück schloss sich der Braunhaarige seiner Meinung an und erzählte etwas umfangreicher wie unrealistisch und lächerlich die eine oder andere Szene sei. Mit der Zeit wurde der Blonde auch wieder etwas lockerer und schon bald begannen sie zu lachen und gemeinsam über den Film herzuziehen.

Sie waren gerade Beide mitten in einem Lachanfall als es an Dan‘s Tür klopfte und ohne große Nachfrage seine Mutter das Zimmer betrat. Schon im Vorhinein konnte der Blonde sehen, dass sie in keiner guten Stimmung war und Nathan keinen Blick würdigte. Stattdessen winkte sie ihren Sohn nach draußen vor die Tür.

Dan wusste nicht wirklich was sie mal wieder aufgebracht hatte und folgte ihr stumm auf den inzwischen mit teuren Kunstgebilden überfüllten Flur. Schließlich schaute er sie abwartend und etwas aufmüpfig an.

„Ich verstehe nicht, dass du dich mit so einem Jungen abgibst“, sagte sie und ihre rechte Hand deutete in Richtung seiner Zimmertür. Der Sprössling wusste, dass das Thema damit noch nicht gegessen war und blieb daher still. „Ich habe mich über seine Familie informiert und er gehört nicht in unsere Kreise. Er kommt aus dem ärmsten Viertel Londons, sein Großvater lebt von der Sozialhilfe und er selbst lebt in einem betreuten Wohnheim für Minderjährige. Und lass mich gar nicht erst von seinen Eltern anfangen“, sagte sie und Danyel wusste das sie es tun würde.

Nur war es ihm egal wie Nathan lebte, wer oder was seine Eltern und Familie waren. Für ihn zählte nur der Mensch und daher schenkte er ihr auch keine Beachtung. Doch bevor sie fortfahren konnte und wohlmöglich noch den Stammbaum der Edmund-Familie an eine Tafel malen würde, ging Danyels Tür auf und Nathan stürmte mitsamt seinen Sachen wortlos aus dem Zimmer. Danyel hatte nicht einmal eine Chance ihm nachzueilen, da er sich erst von seiner Mutter los machen musste, die seinen Oberarm mit erstaunlich viel Kraft festhielt.

Schließlich rannte er die Treppe hinunter und konnte nur noch sehen, wie die Familienlimousine den Hof verließ. Dan bezweifelte nicht, dass Nathan den Chauffeur um eine Heimfahrt gebeten hatte. Wütend auf seine Mutter und ein wenig enttäuscht von Nathan betrat er wieder das Haus.

„Es ist besser so“, sagte seine Mutter mit ungewohnt samtener Stimme und wollte ihm sacht durch das Haar streichen, aber er entwand sich ihr. Sie wirkte jetzt so freundlich und als könnte kein böses Wort auf ihren Lippen liegen.

„Du weißt gar nichts“, spuckte er ihr schon fast entgegen und er rannte die Treppe nach oben in seinem Zimmer. Zumindest wollte er versuchen Nathan zu erreichen bei sich zu Hause und das sobald dieser eben dort eintraf.

„Ich weiß zumindest, dass es nur noch ein paar Monate sind und du befindest dich an einer Schule, die deinesgleichen angemessen ist“, rief sie ihm hinterher und die sanfte Stimme unterlief eine gewisse Schärfe. Mit einem Knall warf er die Tür ins Schloss, warf sich auf sein Sofa und versuchte den Rest des Abends Nathans ans Telefon zu bekommen. Vergeblich.
Danyel am 30.8.07 17:12


Auf dem Weg zum Bus dämmerte es schon und alles war von Nebel überzogen, eine unheimliche Situation. Noch drei Straßen bis zum Bus und dieses Gefühl, als ob mich jemand beobachtet. Ich ging immer weiter, ließ mich nicht länger irritieren und hockte mich, als ich angekommen war, an die Bushaltestelle auf einen kleinen, mit Kaugummi beschmierten Sitz. Das Licht der Reklame neben mir flackerte und ließ alles noch düsterer wirken, da inzwischen die Sonne untergegangen war. Ich schaute immer wieder nach dem Bus, der erst nach ein paar Minuten eintraf. Schließlich konnte ich mich beruhigt auf meinen Platz begeben und zu Dan fahren. Unterwegs malte ich mir schon aus, wieder Stunden lang mit ihm über irgendein Thema zu quatschen und ihn bei den meisten seiner Spiele ab zu ziehen.

Ich stieg aus und schaute mich um, doch ich konnte mich noch nicht ganz orientieren, da alles zu genebelt war, also folgte ich dem üblichen Weg, den Chris, Luc und ich immer gingen wenn wir in der gegen waren. Ich stolperte mich durch einige Alleen, bis ich zum Haus fand und schelte an der großen Forte. Die Tür öffnete sich und ein gut gelauntes „Guten Abend“ tönte hervor, diesmal hatte Danny die Tür selbst geöffnet, als ob er mich erwartet hätte. Wahrscheinlich lag das an meiner kleinen Verspätung, doch es war nicht der Rede wert. Wir begrüßten uns und verschwanden in seinem Zimmer, wo schon etliche Knabbereien auf einem Tisch bereitet standen. Man konnte sehn, dass Dan sich freute endlich mal wieder was zu unternehmen. Immerhin war er neu hier und hatte wahrscheinlich kaum jemanden, der etwas mit ihm unternahm und ständig zu Hause sein geht ihm mit Sicherheit auch auf die Nerven.

Gerade lief Kanye West feat. Daft Punk mit Stronger auf seinem Player, was auch eines meiner Lieblingslieder ist und wollte am liebsten mit ihm über diese Musik richtig labern, weil ich es einfach nur total geil finde, wie viele Lieder ich doch noch gar nicht kenne und andere Leute noch so hören. Doch er meinte, „es sei nur eine CD von einer Freundinn, aus seiner alten Umgebung und somit hatte sich das Thema gegessen.“

„Was hast du eigentlich geplant?“, hakte ich nach und wollte am liebsten gleich alle Dinge aufzählen die ich mal gern machen würde.

„Ich hab mir gedacht wir spielen noch ein paar runden auf meiner Playstation und schauen dann noch ein paar DVDs. Schön mit Popcorn und Kino-Feeling!“

„Find ich ne tolle Idee...“, sagte ich nur und setze mich auf die gemütliche Couch. Mit eigentlich sehr guter Laune versank ich in meine Gedanken, die im Laufe des Denkens aber immer dunkler wurden. Nach irgendetwas sehnte ich mich jetzt in diesem Moment! Hin und her fragend was mir denn da so fehlt, unterbrach mich Dan mit, “Wir können dann Jetzt anfangen.“ Selbst im Spiel war ich nicht ganz bei der Sache, da ich immer noch drüber nach dachte, was mich aber nicht vom Gewinnen abhielt. Ich brauche…
Nathan am 19.8.07 19:08


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